Erfahrungsberichte

Kluge Menschen suchen sich die Erfahrungen selbst aus, die sie zu machen wünschen. (Aldous Huxley)

Hier sind einige Stimmen  von studentischen Mitarbeitern wiedergegeben, die bei der Märklin Engineering GmbH gearbeitet haben.

Praxissemester Mechatronik/Elektrotechnik

„Im Rahmen meines Praxissemesters im Studiengang Mechatronik/Elektrotechnik an der Hochschule Esslingen, war ich sechs Monate als Praktikant bei der Märklin Engineering GmbH tätig.

Hierfür haben wir uns schon beim Vorstellungsgespräch über mögliche Projektthemen und meine Interessen unterhalten, sodass ich bei der Projektvergabe auch ein Mitspracherecht hatte, da dieses Projekt meine Hauptaufgabe darstellte.

Bei meinem Projekt sollte eine automatische Geschwindigkeitsmesseinrichtung für Lokomotiven entstehen – eine Aufgabe wie sie im tatsächlichen Berufsleben eines Ingenieurs wiederzufinden ist.

Da ich von Anfang an selbstständig und eigenverantwortlich für das Projekt zuständig war, erhielt ich praktische Einblicke in einem breiten Spektrum an Tätigkeitsfeldern. Dies ging von der Programmierung über das Erstellen des Leiterplattenlayouts und deren Bestückung bis hin zu der Konstruktion des Gehäuses und der Halterung für die Lichtschranken.

Dadurch habe ich den kompletten Durchlauf eines Projekts mitgemacht – Konzeptplanung, Entwicklung der einzelnen Bauteile und Fertigstellung der Messeinrichtung. Während diesem Prozess konnte ich mein theoretisches Wissen von der Hochschule anwenden und wertvolle praktische Erfahrungen sammeln.

Auch die Ausstattung und Möglichkeiten, die ich für meine Arbeit hatte, waren perfekt. Versuchen und der Erstellung von Prototypen stand nichts im Weg. Meine Bauteile konnte ich betriebsintern anfertigen lassen oder in der Ausbildungswerkstatt selbst bearbeiten.

Muss man ein Modelleisenbahn-Veteran sein? Nein, ich hatte keine Vorkenntnisse in Bezug auf Modelleisenbahnen und das war kein Problem. Die anderen Mitarbeiter stehen einem gerne zur Seite (auch bei der Umsetzung des Projekts) und man hat sich auch ganz schnell selbst in die Modelleisenbahnwelt eingearbeitet. Zudem wird nicht zwingend den ganzen Tag mit Modelleisenbahnen gearbeitet. So hatte mein Projekt der Geschwindigkeitsmessung nur sehr wenig mit Eisenbahnen zu tun, die benötigte ich nur, um die Messeinrichtung zu testen.

Das Arbeitsklima während meines Praktikums war ausgezeichnet. Meine Arbeit wurde immer wertgeschätzt und ich wurde nicht als Praktikant, der die offenen Lücken stopft, benutzt, sondern hatte eine vollwertige Tätigkeit. Zu dem erhält man einen breiteren Einblick in unterschiedliche Themengebiete, da alle Praktikanten und Bacheloranten und Techniker in einem Büro arbeiten. Aufgrund dieser Nähe zu anderen Praktikanten derselben Fachrichtung kann man bei Problemen über diese reden und erhält so einen zweiten Lösungsansatz.

Schlussendlich kann ich ein Praxissemester bei der Märklin Engineering GmbH nur empfehlen. Da man nicht nur immer gleiche Bruchstücke einzelner Projekte bearbeitet, sondern ein komplettes Projekt selbst durchführt, ist der Lernfortschritt sehr groß. Dabei erhält man nicht nur tolle Einblicke in die Praxiswelt und lernt einiges dazu, sondern es bereit einem auch noch viel Spaß."

 

Daniel Köngeter, Praxissemester Sommer 2018

Praktikum für den Bachelorstudiengang Mechatronik/Elektrotechnik

Als mein Praktikum im Juli 2017 bei der Märklin Engineering GmbH in Göppingen startete hatte ich schon zwei Semester Mechatronik/Elektrotechnik studiert. Das erwies sich auch als sehr hilfreich für die ersten Projekte.

Von Beginn an durfte ich diese eigeneständig übernehmen. Zum Beispiel Platinen bestücken und in Betrieb nehmen oder diverse Tests an Schrittmotoren durchführen.

Das Highlight bei Märklin waren aber Entwurf, Konstruktion, Aufbau und Test eines eigenen Prototyps eines Funktionsmodells. In diesem Projekt lernte ich schnell die Firma kennen und außerdem viele Mitarbeiter die mir immer mit Rat und Tat zur Seite standen. Außerdem konnten viele theoretische Inhalte des Studiums in diesem Projekt praktisch umgesetzt werden.

Im Anschluss an das Praktikum wurde mir angeboten weiterhin als Werkstudent in der Firma tätig zu sein. Gerne nahm ich diese Möglichkeit für weitere Praxiserfahrungen an. Bis Ende des Jahres war ich mit der Nachbearbeitung von 3D-Druckteilen beschäftigt. Diese Teile mussten geprüft und aus den gewonnen Erkenntnissen der Fertigungsprozess angepasst werden.

In meiner Zeit bei der Märklin Engineering GmbH konnte ich hinter die Kulissen und in die Arbeitsabläufe eines großen, erfolgreichen Traditionsunternehmens blicken. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und mich in meiner Entscheidung für meine Studienrichtung bestärkt. Jedem der sich noch nicht genau entscheiden kann, ob der Beruf des Mechatronikers oder Elektrotechnikers spannend und interessant für einen ist, empfehle ich ein Praktikum bei der Märklin Engineering GmbH in Göppingen.

Joachim Busch / Dez 2017

Praktikum für den Masterstudiengang Maschinenbau

"Als Maschinenbaustudent der TU Darmstadt habe ich den Bachelor bereits erfolgreich hinter mich gebracht und nun den Master in Angriff genommen. Zu dessen Pflichtbestandteilen zählen auch Industriepraktika mit einer Dauer von insgesamt zwölf Wochen. Sechs dieser zwölf Wochen habe ich Anfang 2017 bei der Märklin Engineering GmbH (ME) in Göppingen absolviert.

Es war kein Industriepraktikum, wie man es eventuell aus der Schulzeit kennt, bei dem nur gefeilt, gehobelt und gefräst wird, sondern es handelte sich um ein sogenanntes ingenieursnahes Praktikum. Das heißt, ich bekam Aufgaben zugeteilt, die mir in meinem späteren Berufsleben als Ingenieur auch tatsächlich begegnen könnten. Beispielsweise beschäftigte ich mich mit potenziellen Verfahren, wie gegossene Werkstücke von gussbedingten Verunreinigungen befreit werden könnten oder welche Verfahren zum Entgraten außergewöhnlich filigraner Bauteile geeignet sind. Dabei war es besonders interessant, dass man nach einer anfänglichen theoretischen Auseinandersetzung mit den möglichen Verfahren auch direkt die Möglichkeit bekam, diese in der Werkstatt beziehungsweise dem Labor praktisch zu testen. Somit stellte das Praktikum bei der ME für mich eine willkommene Abwechslung zum sehr theorielastigen Unialltag dar. Abgesehen von den bereits erwähnten Themenfeldern musste (oder besser: durfte) ich auch Skizzen und Zeichnungen für neue Teile anfertigen, welche später in Dampflokmodellen verbaut werden sollen. Darüber hinaus zählte auch das Erstellen von Zeitbedarfs- und Kostenkalkulationen zu meinen Aufgaben.

Man muss kein Spezialist in Sachen (Modell-) Eisenbahn sein, um die gestellten Aufgaben bewältigen zu können. Eine gewisse Grundkenntnis kann meiner Meinung nach jedoch sehr hilfreich sein.

Wer denkt, dass man als Praktikant bei Märklin nur mit Modelleisenbahnen spielt, der liegt falsch. Es wird durchaus Leistung gefordert aber niemals mehr als auch wirklich erbracht werden kann und ohne dass der Spaß an der Arbeit verloren geht. Im Gegenzug bekommt man für die erbrachten Leistungen ein Maß an Vertrauen und Verantwortung geschenkt, wie ich es bis dahin in noch keinem Praktikum erleben konnte. Dies begann in meinem Fall bereits damit, dass ich den Kollegen bei der Werksführung zu Beginn meines Praktikums nicht als neuer Praktikant, sondern als neuer Mitarbeiter vorgestellt wurde – eine Kleinigkeit, die jedoch mit vielen weiteren zu einem unglaublich starken Zugehörigkeitsgefühl beigetragen hat. Generell empfand ich das Arbeitsklima innerhalb der ME als sehr positiv und mittlerweile (gut zwei Monate nach meinem Praktikum) sind manche Kollegen, mit denen man während des Praktikums das Büro geteilt hat, sogar zu Freunden geworden. Zudem standen mir für Rückfragen stets kompetente Ansprechpartner zur Seite.

Zusammenfassend kann ich ein Praktikum bei Märklin nur empfehlen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, ich habe tolle Erfahrungen gesammelt, nette Menschen kennen gelernt und viel Wissen erlangt. Im Rahmen eines erneuten Praktikums bei der ME würde ich nur eine Sache anders machen: Ich würde länger als sechs Wochen bleiben, um erstens die Chance zu erhalten, auch an mittel- bis langfristig ausgelegten Projekten intensiv mitarbeiten zu können und weil es zweitens einfach eine tolle Zeit bei Märklin war."

Niclas Hebgen / Jun. 2017

Vorpraktikum für ein Studium

"Ich habe im Rahmen eines Vorpraktikums 9 Wochen bei der Märklin Engineering GmbH verbracht. In diesen 9 Wochen hatte ich die Möglichkeit, interessante Tätigkeiten wie z.B. das Programmieren von Servos und kleinen Motoren oder das Verkabeln von Weichen und Lichtern auf einer Modellbahn auszuüben. Außerdem lernte ich einige spannende Techniken, wie z.B. den 3D Druck, näher kennen.

Eine meiner Aufgaben, bei der ich technisches Wissen gewann und auch Verantwortung hatte, war unter anderem die Erstellung einer Ausstellungsplatte, welche an Märklins Tag der offenen Tür an unserem Stand gezeigt werden sollte. Auf ihr sollten die Besucher per Knopfdruck eine Drehscheibe für eine Modellbahn betätigen können. Auch durfte ich einen Modellkohletender so programmieren, dass die Kohle per Knopfdruck aufgefüllt wird und dann langsam verbraucht wird. Ich konnte mich selbstständig in die Projekte einarbeiten und hatte aber auch jederzeit die Möglichkeit Fragen an meinen Praktikumsbetreuer zu stellen. Die Arbeit war abwechslungsreich und man musste auch zwischendurch verschiedene Tätigkeiten, wie z.B. das Löten oder Strom/Spannung messen, ausführen.

Die Arbeitsatmosphäre in meiner Abteilung war sehr gut und besonders gefallen hat mir auch der Kontakt zu den anderen Studenten und Praktikanten, mit denen man sich über ihre Projekte austauschen konnte oder denen man auch weitere fachbezogene Fragen stellen konnte. So hat man nicht nur sein eigenes Thema kennengelernt, sondern hat einen noch weiteren Überblick bekommen.

Zusammengefasst kann ich ein Vorpraktikum bei Märklin jedem nur empfehlen und die erlernten Fähigkeiten werden beim Einstieg in das Studium auf jeden Fall helfen."

Simon McGlone / Feb. 2017

Bachelorarbeit

Embedded Programmierung

"Für meine Bachelorthesis stand für mich die ingenieurmäßige Aufgabenstellung im Mittelpunkt, nicht die Firma, bei der dieses angeboten wurde. Märklin hatte ein konkretes Thema in der Hard- und Softwareentwicklung ausgeschrieben, das mich angesprochen hat und unter dem ich mir direkt etwas vorstellen konnte. Bei meinem Bewerbungsgespräch waren zu meiner Überraschung nur Mitarbeiter aus der Technik anwesend. Das Gespräch war daher sehr fachlich orientiert. Darüber hinaus wurden auch interessante Alternativthemen angeboten. Eines dieser Themen habe ich letztendlich ausgewählt.

Die Arbeitsumgebung war top. Meine Betreuer waren immer direkt erreichbar und somit konnte die BA ohne große Hindernisse oder lange Wartezeiten bearbeitet werden. Alle Bacheloranten, Praktikanten und Werkstudenten arbeiten zusammen in einem Großraumbüro. Diese kommen aus verschiedenen Fachrichtungen. Es bietet sich an, sich mit diesen fachlich auszutauschen. Dadurch werden andere Aspekte und oft auch hilfreiche Tipps und Anregungen in den Raum geworfen.
Die Werkstatt ist gut ausgestattet und Kleinigkeiten wurden sehr schnell beschafft, falls diese benötigt wurden. Während meiner Arbeit bei Märklin wurde mir eine Stelle als Entwicklungsingenieur angeboten, welche ich wegen meines anstehenden Masterstudiums abgelehnt habe. Ebenso wurde vorgeschlagen, mich als Werkstudent weiter zu beschäftigen, um meinen Prototypen weiter Richtung Serienprodukt zu bringen.

Die BA hat mir bei Märklin sehr viel Spaß gemacht, die Betreuung war top, das Thema sehr interessant und die Kollegen sehr nett und kompetent."

Oliver Funk / Feb. 2017

Konstrukteur/Entwicklungsingenieur

Bachelorarbeit und Berufseinstieg

"Als „Ausländer“ aus der Kölner Gegend bin ich nach Göppingen gekommen, um bei der Märklin Engineering GmbH die Abschlussarbeit meines Bachelorstudiums zu verfassen. Hierzu wurden mir einige interessante Themen vorgeschlagen. Entschieden habe ich mich für die Untersuchung alternativer Fertigungsverfahren wie dem 3D-Druck.

Wie alle Praktikant/Innen und Studierenden bin ich von den Betreuern der Märklin Engineering sehr gut bei meinem Einstieg in Thema und Unternehmen unterstützt worden. Zu Beginn wurde ich den Mitarbeitern der Entwicklungsabteilung vorgestellt und habe Ansprechpartner und Kollegen kennen gelernt. Dies war sehr hilfreich für meine weitere Tätigkeit, da ich stets wusste an wen ich mich mit einem Anliegen zu wenden hatte. Übrigens bin ich immer auf ein offenes Ohr gestoßen.
Meine Abschlussarbeit habe ich in enger Zusammenarbeit mit dem Betreuer und der Hochschule strukturiert, sodass am Ende ein für alle Beteiligten zufriedenstellendes Ergebnis zu präsentieren war. In regelmäßigen Intervallen wurden die Zwischenstände besprochen, außerdem habe ich einige Male die Gelegenheit erhalten, zusammen mit anderen Studierenden der ME meine Ergebnisse und Fortschritte einem interessierten Publikum aus der Entwicklungsabteilung vorzustellen. Schließlich konnte auch das Kolloquium, also der Abschlussvortrag der Bachelorarbeit, zusammen mit dem Betreuer erprobt werden.

Dank einer erfolgreichen Abschlussarbeit und einer insgesamt sehr positiven Zusammenarbeit konnte ich nahtlos in ein Beschäftigungsverhältnis übergehen. Hier konnte ich dann selbstständig und anwendungsorientiert die Ergebnisse meiner Arbeit in die Tat umsetzen - dies stets unter „Förderung und Forderung“ durch die Vorgesetzten. Da ich ein recht neues und unbekanntes Arbeitsgebiet erschlossen habe, bin ich gleich zum „Spezialisten“ und wichtigen Ansprechpartner für das Thema 3D-Druck bei Märklin geworden und bekam die Möglichkeit, mit vielen Abteilungen der Entwicklung und Fertigung zusammen zu arbeiten.

Und warum überhaupt Märklin? Wie viele andere begleitet auch mich das Thema Modelleisenbahn und damit natürlich Märklin schon seit der Kindheit. Die Möglichkeit, das Hobby zum Beruf zu machen war für mich eine einmalige Gelegenheit. Durch ein nettes Kollegium und sehr gute Arbeitsbedingungen wurde ich zusätzlich belohnt."

Niklas Eutebach / Jan. 2017

Angehender Fahrzeugtechnikstudent

„Der Einstieg bei Märklin Engineering GmbH fiel mir sehr leicht. Ich wurde sehr freundlich empfangen und zuerst durch das ganze Werk geführt . Somit bekam ich einen guten Überblick wie eine Lokomotive entsteht, von der Konstruktion bis zum Verpacken der fertigen Lok.

Bei Märklin Engineering wurden mir verschiedene Aufgaben angeboten. Die ausgewählten Themen konnte ich von Grund auf bearbeiten. Hierbei hatte ich viele Freiheiten. Ich als Vorpraktikant hatte ein großes Angebot an Aufgaben, von denen ich mir jene aussuchen durfte, welche ich machen wollte. Dabei hatte jede Tätigkeit einen Nutzen z.B. die Inbetriebnahme und Erforschung von Geräten. Nichts landete am Ende in der Schublade sondern kam der Firma zugute, was somit die Motivation steigerte. Um mehrere Bereiche des Vorpraktikums abzudecken war es auch kein Problem in anderen Abteilungen reinzuschnuppern. Bei Fragen konnte man sich gut an andere Studenten, Mitarbeiter und Übergeordnete wenden. Märklin Engineering bietet auch den Vorteil, einer von wenigen zu sein. Im kleinen und dazu jungen Team konnte man sich auf einer Ebene unterhalten, um Schwierigkeiten schnell aus der Welt zu schaffen.“

Nicolas Wende / Jan. 2017