Gebr. Märklin & Cie. GmbH

Erfahrungsberichte

Kluge Menschen suchen sich die Erfahrungen selbst aus, die sie zu machen wünschen.
(Aldous Huxley)


Hier sind einige Stimmen  von studentischen Mitarbeitern wiedergegeben, die bei der Märklin Engineering GmbH gearbeitet haben.


Vorpraktikum für ein Studium

"Ich habe im Rahmen eines Vorpraktikums 9 Wochen bei der Märklin Engineering GmbH verbracht. In diesen 9 Wochen hatte ich die Möglichkeit, interessante Tätigkeiten wie z.B. das Programmieren von Servos und kleinen Motoren oder das Verkabeln von Weichen und Lichtern auf einer Modellbahn auszuüben. Außerdem lernte ich einige spannende Techniken, wie z.B. den 3D Druck, näher kennen.

Eine meiner Aufgaben, bei der ich technisches Wissen gewann und auch Verantwortung hatte, war unter anderem die Erstellung einer Ausstellungsplatte, welche an Märklins Tag der offenen Tür an unserem Stand gezeigt werden sollte. Auf ihr sollten die Besucher per Knopfdruck eine Drehscheibe für eine Modellbahn betätigen können. Auch durfte ich einen Modellkohletender so programmieren, dass die Kohle per Knopfdruck aufgefüllt wird und dann langsam verbraucht wird. Ich konnte mich selbstständig in die Projekte einarbeiten und hatte aber auch jederzeit die Möglichkeit Fragen an meinen Praktikumsbetreuer zu stellen. Die Arbeit war abwechslungsreich und man musste auch zwischendurch verschiedene Tätigkeiten, wie z.B. das Löten oder Strom/Spannung messen, ausführen.

Die Arbeitsatmosphäre in meiner Abteilung war sehr gut und besonders gefallen hat mir auch der Kontakt zu den anderen Studenten und Praktikanten, mit denen man sich über ihre Projekte austauschen konnte oder denen man auch weitere fachbezogene Fragen stellen konnte. So hat man nicht nur sein eigenes Thema kennengelernt, sondern hat einen noch weiteren Überblick bekommen.

Zusammengefasst kann ich ein Vorpraktikum bei Märklin jedem nur empfehlen und die erlernten Fähigkeiten werden beim Einstieg in das Studium auf jeden Fall helfen."

Simon McGlone / Feb. 2017


Bachelorarbeit

Embedded Programmierung

"Für meine Bachelorthesis stand für mich die ingenieurmäßige Aufgabenstellung im Mittelpunkt, nicht die Firma, bei der dieses angeboten wurde. Märklin hatte ein konkretes Thema in der Hard- und Softwareentwicklung ausgeschrieben, das mich angesprochen hat und unter dem ich mir direkt etwas vorstellen konnte. Bei meinem Bewerbungsgespräch waren zu meiner Überraschung nur Mitarbeiter aus der Technik anwesend. Das Gespräch war daher sehr fachlich orientiert. Darüber hinaus wurden auch interessante Alternativthemen angeboten. Eines dieser Themen habe ich letztendlich ausgewählt.

Die Arbeitsumgebung war top. Meine Betreuer waren immer direkt erreichbar und somit konnte die BA ohne große Hindernisse oder lange Wartezeiten bearbeitet werden. Alle Bacheloranten, Praktikanten und Werkstudenten arbeiten zusammen in einem Großraumbüro. Diese kommen aus verschiedenen Fachrichtungen. Es bietet sich an, sich mit diesen fachlich auszutauschen. Dadurch werden andere Aspekte und oft auch hilfreiche Tipps und Anregungen in den Raum geworfen.
Die Werkstatt ist gut ausgestattet und Kleinigkeiten wurden sehr schnell beschafft, falls diese benötigt wurden. Während meiner Arbeit bei Märklin wurde mir eine Stelle als Entwicklungsingenieur angeboten, welche ich wegen meines anstehenden Masterstudiums abgelehnt habe. Ebenso wurde vorgeschlagen, mich als Werkstudent weiter zu beschäftigen, um meinen Prototypen weiter Richtung Serienprodukt zu bringen.

Die BA hat mir bei Märklin sehr viel Spaß gemacht, die Betreuung war top, das Thema sehr interessant und die Kollegen sehr nett und kompetent."

Oliver Funk / Feb. 2017


Konstrukteur/Entwicklungsingenieur

Bachelorarbeit und Berufseinstieg

"Als „Ausländer“ aus der Kölner Gegend bin ich nach Göppingen gekommen, um bei der Märklin Engineering GmbH die Abschlussarbeit meines Bachelorstudiums zu verfassen. Hierzu wurden mir einige interessante Themen vorgeschlagen. Entschieden habe ich mich für die Untersuchung alternativer Fertigungsverfahren wie dem 3D-Druck.

Wie alle Praktikant/Innen und Studierenden bin ich von den Betreuern der Märklin Engineering sehr gut bei meinem Einstieg in Thema und Unternehmen unterstützt worden. Zu Beginn wurde ich den Mitarbeitern der Entwicklungsabteilung vorgestellt und habe Ansprechpartner und Kollegen kennen gelernt. Dies war sehr hilfreich für meine weitere Tätigkeit, da ich stets wusste an wen ich mich mit einem Anliegen zu wenden hatte. Übrigens bin ich immer auf ein offenes Ohr gestoßen.
Meine Abschlussarbeit habe ich in enger Zusammenarbeit mit dem Betreuer und der Hochschule strukturiert, sodass am Ende ein für alle Beteiligten zufriedenstellendes Ergebnis zu präsentieren war. In regelmäßigen Intervallen wurden die Zwischenstände besprochen, außerdem habe ich einige Male die Gelegenheit erhalten, zusammen mit anderen Studierenden der ME meine Ergebnisse und Fortschritte einem interessierten Publikum aus der Entwicklungsabteilung vorzustellen. Schließlich konnte auch das Kolloquium, also der Abschlussvortrag der Bachelorarbeit, zusammen mit dem Betreuer erprobt werden.

Dank einer erfolgreichen Abschlussarbeit und einer insgesamt sehr positiven Zusammenarbeit konnte ich nahtlos in ein Beschäftigungsverhältnis übergehen. Hier konnte ich dann selbstständig und anwendungsorientiert die Ergebnisse meiner Arbeit in die Tat umsetzen - dies stets unter „Förderung und Forderung“ durch die Vorgesetzten. Da ich ein recht neues und unbekanntes Arbeitsgebiet erschlossen habe, bin ich gleich zum „Spezialisten“ und wichtigen Ansprechpartner für das Thema 3D-Druck bei Märklin geworden und bekam die Möglichkeit, mit vielen Abteilungen der Entwicklung und Fertigung zusammen zu arbeiten.

Und warum überhaupt Märklin? Wie viele andere begleitet auch mich das Thema Modelleisenbahn und damit natürlich Märklin schon seit der Kindheit. Die Möglichkeit, das Hobby zum Beruf zu machen war für mich eine einmalige Gelegenheit. Durch ein nettes Kollegium und sehr gute Arbeitsbedingungen wurde ich zusätzlich belohnt."

Niklas Eutebach / Jan. 2017


Angehender Fahrzeugtechnikstudent

„Der Einstieg bei Märklin Engineering GmbH fiel mir sehr leicht. Ich wurde sehr freundlich empfangen und zuerst durch das ganze Werk geführt . Somit bekam ich einen guten Überblick wie eine Lokomotive entsteht, von der Konstruktion bis zum Verpacken der fertigen Lok.

Bei Märklin Engineering wurden mir verschiedene Aufgaben angeboten. Die ausgewählten Themen konnte ich von Grund auf bearbeiten. Hierbei hatte ich viele Freiheiten. Ich als Vorpraktikant hatte ein großes Angebot an Aufgaben, von denen ich mir jene aussuchen durfte, welche ich machen wollte. Dabei hatte jede Tätigkeit einen Nutzen z.B. die Inbetriebnahme und Erforschung von Geräten. Nichts landete am Ende in der Schublade sondern kam der Firma zugute, was somit die Motivation steigerte. Um mehrere Bereiche des Vorpraktikums abzudecken war es auch kein Problem in anderen Abteilungen reinzuschnuppern. Bei Fragen konnte man sich gut an andere Studenten, Mitarbeiter und Übergeordnete wenden. Märklin Engineering bietet auch den Vorteil, einer von wenigen zu sein. Im kleinen und dazu jungen Team konnte man sich auf einer Ebene unterhalten, um Schwierigkeiten schnell aus der Welt zu schaffen.“

Nicolas Wende / Jan. 2017